Keine Kultur, Kilometer!
Um 6:30 rüttelt jemand am Zelt. Es ist der Campingplatzbetreiber. Es sei nicht in Ordnung, dass ich gestern nach Schliessen der Schranke noch gekommen bin, und ich müsse den Platz innerhalb einer Stunde geräumt haben. Beim Zahlen begründet er dies damit, dass er nicht angemeldete Gäste im Fall einer Evakuation nicht alarmieren könne. Der Ärger über das abrupte Gewecktwerden hält den ganzen Vormittag an.
Später gelingt es mir im 7. Geschäft, in dem ich danach frage, eine Gasflasche zu kaufen. Endlich kann ich wieder kochen!
Nun ist das Ziel, möglichst viel Strecke zu machen, ohne sich Zeit für kulturelle Attraktionen entlang des Wegs zu nehmen. Die Rhone ist nun durchgehend aufgestaut und schiffbar. Weil der Fluss eine Dreckbrühe ist, kommt Schwimmen auch in den Seitenarmen leider nicht mehr in Frage. Bei einem der Kraftwerke warte ich an der Schleuse, um das herausfahrende Schiff aufzunehmen.