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Nach Arles & In die Camargue

In der Hitze um den Mittag herum zu fahren nutzt mehr ab, als dass es uns voranbringt. Deshalb verbringen wir den Nachmittag im kommunalen Schwimmbad von Arles. Die Altstadt des geschichtsträchtigen Orts durchstreifen wir nur kurz. Entlang des Hauptarms der Rhone kommen nun bis zum Mittelmeer nur noch 40 km Feuchtgebiet. Deshalb heisst unser neues Ziel Montpellier. Den Fluss lassen wir deshalb hinter uns und steuern in die Nacht hinaus. Wir durchqueren einen Teil des Rhonedeltas und begegnen dabei Camargue-Wildpferden. Geschlafen wird heute am Rande einer Obstplantage. Die Übernachtungen im Busch sind Standard geworden. Verglichen mit Zeltplätzen plagen einen dort weniger Stechmücken1 und Ameisen, die Wege zu den sanitären Anlagen sind kurz, man muss keine Rücksicht auf andere Gäste nehmen, wird von niemandem geweckt, und erhält das Alles umsonst.

Fussnoten

  1. Campingplätze liegen stets an einem Gewässer, worin Mücken ihre Eier ablegen können ↩